Kategoriearchiv: Ernährung

Macadamica-Öl Omega-3-Quelle

Macadamia Öl: Eine hervorragende Omega-3-Quelle

Macadamia Öl: Eine hervorragende Omega-3-Quelle

Allgemeines über die Nuss:

Die Macadamia gehört in die Familie der Silberbaumgewächse. Sie ist besonders durch ihre Frucht, die „Macadamianuss“ bekannt. Die nur noch 4 bekannten alten Arten kommen ausschließlich in Australien vor.

Alle seit dem Jahre 2008 nur noch 4 Macadamia-Arten stammen eigentlich aus Queensland. Sie kommen in dem subtropischen Gebiet eigentlich nur in einem ungefähr 500 km langen Streifen in der Nähe von der Ostküste vor.

Die Geschichte der Nuss:

Etwa um das Jahr 1857 herum wurde die 1. Art Macadamia ternifolia durch Walter Hill und Ferdinand von Müller in einem Waldstück am Pine River der Moreton Bay entdeckt. So konnte sie schon sehr bald ihren Ruhmeszug um die ganze Welt antreten und überall sehr beliebt werden.

Daran sollte man beim Kauf der Macadamianuss denken:

Die sehr starke Nachfrage, ein schwieriger Anbau sowie ihr sehr fein, buttrige Geschmack haben der Nuss den Titel „Königin der Nüsse“ eingebracht. Und das zu Recht. Für den Handel werden die Nüsse nahezu ausschließlich ohne die sehr harte Schale angeboten, weil diese sehr schwer zu knacken ist.

Wegen ihrer sehr zarten Beschaffenheit eignet sich die Nuss sehr gut für Füllmassen, für Gebäck und für Kuchen. Leicht gesalzen sind Macadamianüsse ein sehr beliebter Knabberspaß. Auch das Öl läßt sich sehr gut für Kosmetika verwenden.

Ein leichter Snack sind sie jedoch nicht: die Macadamianüsse sind sehr ölhaltig (100g/72g Fett) und somit sehr kalorienreich (100g/691kcl). Außerdem enthalten sie sehr viel Calcium, Eisen, Vitamin B und Phosphor.

So setzt sich diese Nuss zusammen:

Der Nährwert der Nuss, betrachtet man 100g der gesalzenen und gerösteten Nuss beträgt 3005 kcal. Außerdem hat die Nuss 7,79 g Eiweiß, 72,64 g Fett Sowie 13,3g Kohlenhydrate. Besonders interessant bei dieser Nuss sind die Omega-3-Fettsäuren. Daher dient das Öl als hervorragende Omega-3-Quelle.

Die Omega-n-Fettsäuren sind bekannt als ungesättigte Fettsäuren. Das n als Ziffer gibt die Position der 1. Doppelbindung von dieser Fettsäure an. Sehr schnell wird klar, dass diese Nuss sehr viele Omega-n-Fettsäuren besitzt und somit ideal für die Kosmetik verwendet werden kann. Das breite Angebot an Produkten, die dieses Öl einsetzen bestätigt dies.

Probieren Sie dieses Öl doch ganz einfach einmal aus. Es wird Sie bestimmt total überzeugen.

EIn Macadamia-Öl was ich selber nutze: Macadamia-Öl

 

Foto-Quelle: Bredehorn.J / pixelio.de

Zuckersucht

Wie Sie sich in 7 Schritten von der Zuckersucht befreien / Teil 2

Wie Sie sich in 7 Schritten von der Zuckersucht befreien / Teil 2

Welche Auswirkungen “Zucker” auf den Körper hat, das haben wir im 1. Teil ausführlich besprochen. In diesem Artikel zeige ich Ihnen 7 Schritte, wie Sie Ihre Zuckersucht begegnen können.

Befreien Sie sich von der Zuckersucht:

Das 7 Schritte-Programm

Sie gehören zu den Personen die bei Zucker bzw. süßen einfach nicht NEIN sagen können? Sie naschen heimlich und/oder versuchen Ihren Zuckerkonsum zu vertuschen? Sie leiden unter Stimmungsschwankungen und Selbstvorwürfen, nachdem Sie genascht haben?

Gewichtsschwankungen sind vorhanden? Dann wird es Zeit dem Zucker „Adieu“ zu sagen und den eigenen Zuckerkonsum wieder unter Kontrolle zu bringen.

Schritt 1: Die Zuckerfalle aufdecken

Damit Sie sich bewusst werden, wie viel Sie ihrem Körper an Zucker zumuten, ist es unumgänglich das eine Bestandsaufnahme gemacht wird. Schreiben Sie auf, wann Sie was essen oder trinken. In welchen Situationen greifen Sie zu Süßem wie Schokolade, Gummibärchen und Co.?

Für diese Bestandsaufnahme eignet sich das Führen eines Ernährungstagebuches. Darin kann alles ganz genau erfasst werden, was zu sich genommen wird, vom kleinsten Gummibärchen bis hin zum Betthupferl.

Hinweis: Auch wenn Sie nicht viel Süßes essen, kann es durchaus sein, das Sie süchtig nach Zucker sind, denn dieser versteckt sich schließlich auch in den herzhaften Nahrungsmitteln.

Schritt 2: Setzen Sie sich realistische Ziele

Es bringt absolut nichts, wenn Sie sich sagen „Ab morgen verzichte ich auf Zucker!“. Denn es steckt das süße „Gift“ in vielen Lebensmitteln und ein rigides Verbot hat nur Frust zur Folge. Daher sollten Sie versuchen, eine gesunde und ausgewogene Ernährung Schritt für Schritt in ihr Leben einzubauen.

Beispielsweise können die gekauften Cornflakes durch ein selbstgemachtes Müsli ersetzt werden oder die Currywurst mit Pommes durch Salat mit Hähnchenbrust. Es ist ganz wichtig, das Sie jegliche Fertiggerichte, Fast Food und Knabbereien meiden, denn sie enthalten Glutamat und das macht hungrig. Des Weiteren sorgt es gleichzeitig durch den vorhandenen Zucker für einen Insulinüberschuss.

Schritt 3: Gesunde Zucker nutzen

Die gesunden Zucker helfen, dass der gestörte Stoffwechselprozess wieder in eine Balance kommt und sich das Essverhalten normalisiert. Stillen Sie Ihr verlangen nach Süßen durch natürliche Lebensmitteln wie Süßkartoffeln, (Bio)Honig, Obst (immer als Ganzes verzehren) Datteln, Feigen, Zimt usw.

Schritt 4: Neue Lebensmittel

Fett macht Fett und Eiweiß schmeckt fad, darüber will man gar nicht erst sprechen oder gar nachdenken. Wenn Sie einer derjenigen waren, der auf kohlenhydratreiche Kost gesetzt hat, der sollte jetzt eines Besseren belehrt werden.

Denn Eiweiß (Protein) und Fett sind Substanzen, welche den Blutzucker- sowie den Insulinspiegel nicht von jetzt auf sofort nach oben schnellen lassen.

Somit sorgen sie für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl und des Weiteren wird der Körper auch noch mit den lebenswichtigen essenziellen Fett- und Aminosäuren versorgt. Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe werden dem Körper mit Hilfe von Gemüse und Obst zugeführt.

Schritt 5: Das richtige Obst

Obst ist gesund, keine Frage, doch es enthält auch viel Fruktose. Daher ist es wichtig, dass Sie nach 14 Uhr den Griff nach Obst unterlassen. Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie beispielsweise 100 Gramm fruktosearmes Obst essen, wie Pfirsich, Aprikose, Mandarine, Rhabarber, Ananas, Grapefruit oder 180 Gramm Beeren.

Schritt 6: Leeren Sie Ihren Zuckerspeicher

Wenn es um die Zuckerentwöhnung geht, dann ist Sport ein Allheilmittel. Daher sollten Sie regelmäßig Sport treiben, denn so muss der Stoffwechsel sich anpassen. Mit der Zeit lernt er gezielt und sparsam auf die Fette zuzugreifen die als Energieträger dienen.

Somit wird er unabhängig von dem Energielieferanten und Suchmittel Zucker. Zwei- bis dreimal die Woche 30 bis 40 Minuten joggen, radeln oder schwimmen oder sonstiges ist durchaus dafür ausreichend.

Legen Sie heute los…;)

Zuckersucht

Wie Sie sich in 7 Schritten von der Zuckersucht befreien / Teil 1

Wie Sie sich in 7 Schritten von der Zuckersucht befreien / Teil 1

Eine süße Lüge oder Zucker ist nicht gleich Zucker

1927 wurde noch in der Zuckerwerbung behauptet „An Zucker darf nicht gespart werden – das ist grundverkehrt! Denn, der Körper benötigt ihn und Zucker nährt!” Heute über 80 Jahre später wissen wir, dass das ein Irrtum ist und das eine gesunde Ernährung auch ohne die Zucker-Industrie auskommt.

Der Mensch ist von Natur aus auf das Süße programmiert. Doch warum ist das so? Und wie wird die Gier nach Süßem, nach Zucker ausgelöst? Warum macht Zucker süchtig?

Viele Fragen rund um den Zucker! Doch es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass der „richtige“ Zucker, sofern er wohl dosiert ist, zu Gesundheit und Wohlbefinden führen kann. Im Gegensatz dazu, wenn er zu viel konsumiert wird, ist Zucker etwas, das schwer behandelbare Zivilisationskrankheiten begünstigt.

Der Suchtstoff Zucker: Auf der Welt leiden immer mehr Menschen an den Folgen eines viel zu hohen Zuckerkonsums (Zuckersucht) und es wird von der Wissenschaft gewarnt, das Zuckerkonsum Folgen nach sich zieht, die schwerwiegend sind, wie beispielsweise: Übergewicht, Krebs, Alzheimer und nicht zuletzt die Zuckerkrankheit Diabetes.

Die Zucker-Mafia: Die Zucker-Produzenten haben die Politik im Griff und so wird der Verkauf weiterhin gefördert und die Nebenwirkungen verharmlost. Zucker ist ein stetiges Thema, es wird heiß diskutiert und die Wissenschaft benennt punktgenau alle Gefahren, aber dennoch werden jedes Jahr Tonnen von Zucker verbraucht.

Wie Zuckersucht krank macht

In fast jedem Lebensmittel ist Zucker enthalten und er ist auch nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Doch man kann es schon mit der Angst bekommen, wenn man Aussagen, wie die der Stoffwechselexperten aus den USA hört: Zucker ist ein Killer und sogar einer der größten! Ganz unrichtig ist diese Aussage nicht, denn auf der ganzen Welt sind rund 35 Millionen Todesfälle auf den Konsum von Zucker zurückzuführen. Die USA fordert bereits seit einiger Zeit viel strengere Kontrollen für den Zucker, etwa in der Art wie für Alkohol und Tabak.

Unser Körper ist überfordert von zu viel Zucker

Dass wir dem Körper täglich bewusst, sowie unbewusst Zucker zuführen, das ist eigentlich ungewöhnlich. Denn in der Evolution des Menschen war der Zucker nur für eine kurze Zeit im Jahr verfügbar und das dann in Form der saisonalen Früchte. Heute sieht es ganz anders aus: In den letzten 50 Jahren hat sich der Zuckerkonsum pro Kopf verdreifacht!

Jeder nimmt im Durchschnitt jährlich ca. 35 kg Zucker laut Statistik zu sich und das ist eine sehr erschreckende und bedenkliche Zahl. Diese hohe Zahl kommt dadurch zustande, dass in vielen der Lebensmittel Zucker, ganz besonders Fruktose, enthalten ist und dass, ohne das wir es merken.

Kurz gesagt, diese Zucker-Kalorien sind völlig überflüssig, denn unser Körper benötigt nicht so viel Zucker. Der Grund: Andere Kohlenhydrate, die beispielsweise aus Nudeln, Brot oder Reis stammen, liefern bereits genügend Energie, die täglich benötigt wird.

Aber warum macht Zucker krank und wie viel Zucker ist, erlaubt?

Die Ernährungsexperten sind der Ansicht, dass, wenn täglich 50 g reiner Zucker (hier sind nicht die Kohlenhydrate aus Milch, Nudeln etc. gemeint) konsumiert wird, davon keinerlei Gefahr ausgeht. Einmal zum Vergleich: 1 Liter Cola enthält 110 g Zucker!

Sicherlich spielen bei einem Richtwert auch immer die Faktoren wie Körpergröße und Alter eine Rolle, wenn es um die tägliche Zuckerzufuhr geht. Die Faustregel heißt: Je größer der Mensch ist, desto mehr Zucker kann der Körper verarbeiten. Daher sollten Kinder auch niemals zu viel Zucker konsumieren und schon gar nicht so viel wie Erwachsene.

Essen wir mehr Zucker als für unseren Energiehaushalt benötigt wird, dann wird der süße Stoff, der überflüssig ist, nicht einfach wieder ausgeschieden, sondern er wird umgewandelt in Fett.

Egal, was uns selbsternannte Ernährungsexperten als Toleranzgrenze für Zucker empfehlen, Fakt ist, dass wir zu viel Zucker in jeder erdenklichen Form zu uns nehmen. Wir konsumieren viel zu viel (leere) Kohlenhydrate, sei es in Form von Getreideprodukten, Fertigprodukten, Fast-Food, Süßigkeiten usw.

Der beste gesundheitliche Weg ist immer noch, das übertriebene Verlangen nach Süßem sich in Etappen abzugewöhnen und die natürliche Süße von Früchten, Gemüse (Karotten, Süßkartoffeln usw.) oder gar in kleinen Mengen von Bio-Honig zu genießen.

Zuckerkonsum – er führt zu unzähligen Symptomen

Zucker kann nicht nur die folgenden Symptome auslösen, sondern kann auch direkt an der Entstehung von Krankheiten beteiligt sein.

• Antriebs- und Energielosigkeit
• Angstzustände
• Magen- und Darmprobleme & Völlegefühl
• Pilzbefall
• Menstruationsbeschwerden
• Blähungen
• Konzentrationsschwäche
• Schlafstörungen
• Nervosität
• Unerklärliche Müdigkeit
• Durchfall und Verstopfung

Die Schritt-für-Schritt Anleitung um sich von der Zuckersucht zu befreien… ->siehe Teil 2

Pegane Ernährung Regeln

Die Pegane Ernährung: Die 10 Regeln im Schnell-Überblick

Die Pegane Ernährung: Die 10 Regeln…

Die Paleo Ernährung und Veganismus sind zwei Ernährungsformen, die zur Zeit sehr beliebt sind. Also, waren diese beiden Ernährungsformen nicht einfach miteinander kombinieren, dachte sich Dr. Mark Hyman, Erfinder der sogenannten Pegane Ernährung.

Auch wenn es vielleicht komisch klingt, die Paleo-Ernährung und Veganismus sind sich ähnlicher als man denkt“, so das Argument von Dr. Mark Hyman. „Beide Ernährungsformen basieren auf die gleichen Regeln: frische, unverarbeitete Lebensmittel ohne raffinierte Kohlenhydrate und künstliche Zusatzstoffe und viel Gemüse und Salat“. „Und beide haben einen positiven Effekt auf die Gesundheit – wenn man sich an die Grundregeln hält.

Was ist also die „Pegane-Ernährung“?

Unter peganer Ernährung versteht man eine Kombination aus den zwei Ernährungsformen Paleo und Veganismus. Bei Paleo isst man hauptsächlich, dass das auch schon unsere Vorfahren in der Steinzeit gegessen haben und beim Veganismus verzichtet man auf alle tierischen Produkte. Das natürlich stark vereinfacht.

Die zehn Regeln bzw. Prinzipien der peganen Ernährung auf einen Blick:

1.

Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischem Index (also jene die wenig Zucker und keine raffinierten Kohlenhydrate enthalten) sind zu bevorzugen.

2.

Es soll sehr viel Gemüse gegessen werden. Hierbei gilt die Faustregel: Je dunkler das Gemüse, desto gesünder ist es.

3.

Ein besonderes Augenmerk muss auf die Aufnahme der richtigen Fette gelegt werden. Auf pflanzliche Öle sollte verzichtet werden.

4.

Fleisch darf gegessen werden – aber nur in geringen Mengen, also quasi als Beilage.

5.

Fleisch von Weidekühen sollte auf jeden Fall bevorzugt werden. Dieses enthält nämlich mehr der wichtigen Omega 3 Fettsäuren und mehr Vitamin A und Vitamin D. Herr Doktor Mark Hyman schwört darauf, dass das Fleisch von Weidekühen am gesündesten ist.

Generell sollte bei dieser Ernährungsform auch vermehrt zu Fisch mit einem hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren gegriffen werden. Ein gutes Beispiel dafür sind auch Lachs und Sardinen.

6.

Sämtliche Milchprodukte sollten bei der peganen Ernähren zur Gänze vermieden werden. Peganer gehen nämlich davon aus, dass Milchprodukte die Entstehung von Adipositas, Osteoporose und Herz Kreislauf Erkrankungen begünstigen.

7.

Auf Gluten, also auf Weizen und Vollkorngetreide sollte man bei der peganen Ernährung komplett verzichten. Überzeugte Peganer sind sich nämlich sicher, dass Gluten, Weizen und sogar Vollkorngetreide den Blutzuckerspiegel erhöht und dadurch oft Autoimmunerkrankungen entstehen.

8.

Hülsenfrüchte dürfen nur in kleinen Mengen Bestand der peganen Ernährung sein. Peganer gehen nämlich davon aus, das eine zu große Aufnahme an sämtlichen Hülsenfrüchten Verdauungsprobleme verursachen kann und der Blutzuckerspiegel erhöht wird.

9.

Zucker sollte man nur so wenig wie möglich und nur in absoluten Ausnahmefällen zu sich nehmen. Kleine Mengen an Kokosblütenzucker, Ahornsirup und Honig sind erlaubt. Absolut verboten hingegen sind alle künstlichen Zuckerersatzstoffe und sogenannter zugesetzter Zucker.

10.

Sämtliche künstliche Zusatzstoffe haben in der peganen Ernährung nichts verloren. Alle Chemikalien, Aromastoffe, Farbstoffe und Konservierungsstoffe sollen aus der Ernährung verbannt werden.

Fazit:

Über das für und wider ist dieser Artikel nicht gemacht. Ob die pegane Ernährung einen neuen Hype auslöst, sei dahingestellt.

Solange jeder Mensch die pegane Ernährung individuell auf seine eigenen gesundheitlichen und alle anderen persönliche Bedürfnisse abstimmt, ist diese Ernährungsform als sehr sinnvoll und gesund zu erachten.

Vor allem eignet sich die pegane Ernährung hervorragend als idealer Einstieg in eine gesunde Ernährungsform.

Fotoquelle: Stephanie Hoschlaeger  / pixelio.de

Regionale Superfoods

Regionale Superfoods: Eine Alternative zu Superfoods aus dem Ausland

Regionale Superfoods: “Ja die gibt es…”

Superfoods wie Matcha, Moringa, Chia Samen oder Goji-Beeren sind mittlerweile für diejenigen, die sich mit gesunder Ernährung auseinandersetzen, ein fester Bestandteil der täglichen Nahrungsaufnahme geworden.

Dank des World Wide Web ist die Welt auf der wir leben kleiner geworden. Daher ist es für uns Europäer mittlerweile kein Problem mehr, sämtliche bekannte Superfoods wie Maca, Baobab oder Goji-Beeren mit nur wenigen Mausklicks direkt zu uns nach Hause zu befördern. Doch dabei vergessen leider viele, dass wir hier in Europa / Deutschland ebenso reichlich mit regionale Superfoods gesegnet sind und das sogar direkt vor unserer Haustür.

Egal wie wir leben, wir drücken der Welt unseren ökologischen Fußabdruck auf, ob wir das wollen oder nicht. Dabei spielen das Konsumieren von exotischen Superfoods eine wesentliche Rolle. Ich möchte zum Nachdenken anregen, ohne erhobenen Zeigefinger und hoffe ich kann einige Leser inspirieren, hin und wieder statt Chia Samen, auch mal Leinsamen über Ihr Obstmüsli zu streuen.

Stellt sich zunächst die Frage: Gibt es überhaupt regionale Superfoods? Ein klares “JA”.

Die folgende Auflistung einheimischer Powerpflanzen soll zeigen, dass regionale Superfoods ebenfalls einen sehr dichten Nährwertgehalt besitzen und zum Teil die gleichen Wirkungen wie exotische Superfoods haben können.

Die wirkungsvollsten, regionalen Superfoods wären:

Gerstengras, Heidelbeeren, Himbeeren, Holunderbeeren, Grünkohl, Rotkohl, Rucola Salat, Feldsalat, Leinsamen, Kamille, Bärlauch, Grünkohl, Rote Beete, Spinat, Brokkoli, Äpfel, Birne, Maroni, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Weintrauben, Sauerkraut, Traubenkerne, Weizengras, Walnüsse

oder

Wildkräuter wie:

Oregano, Brenneseln, Sauerampfer, Borretsch, Löwenzahn, Petersilie

und viele mehr…

Dabei steht an erster Stelle ganz klar das grüne Blattgemüse, die sogenannte Ur-Nahrung des Europäers.

Zusätzlich bietet seit über zehntausende von Jahren Gräser wie Gerstengras, Weizengras und diverse Wildkräuter sogar Proteine und Omega-3-Fettsäuren in ausreichender Menge.

Im Blattgemüse stecken neben den Vitaminen A, C, K und B6, Folsäure, Kupfer, Kalium, Calcium auch noch einige wichtige Spurenelemente wie Selen, Kupfer und Zink.

An vorderster Stelle aber steht das Chlorophyll. Chlorophyll ist das Farbpigment, das den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht und ihnen ermöglicht, Photosynthese zu betreiben.

Das grüne Blut (was es auch genannt wird) unterstützt die Entgiftung und reinigt das Blut, hat einen positiven Effekt auf die Bildung von roten Blutkörperchen und behebt zum Beispiel Magnesiummangel.

Regionale Superfoods vor der Haustür

Also, Superfoods “ja” aber eben auch, dass es sich dabei nicht (immer) zwingend um exotische Superfoods handeln muss. Gemäß dem Spruch „warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ – schließlich wusste auch schon unsere Oma, dass Heidelbeeren, Grünkohl, Brokkoli oder auch Sanddorn für die Gesundheit wichtig sind.

Warum also nicht dann, wenn es möglich ist, vor Ort auf derlei Superfoods zurückgreifen, die uns die Natur ohnehin bietet?

Bei genauerem Hinsehen ist es durchaus machbar, sich wirklich gesund zu ernähren auch ganz ohne exotischen „Schnickschnack“. Und natürlich spricht nichts dagegen, auch zu variieren und abzuwechseln.