Skip to main content

Die Pegane Ernährung: Die 10 Regeln im Schnell-Überblick

Die Pegane Ernährung: Die 10 Regeln…

Die Paleo Ernährung und Veganismus sind zwei Ernährungsformen, die zur Zeit sehr beliebt sind. Also, waren diese beiden Ernährungsformen nicht einfach miteinander kombinieren, dachte sich Dr. Mark Hyman, Erfinder der sogenannten Pegane Ernährung.

Auch wenn es vielleicht komisch klingt, die Paleo-Ernährung und Veganismus sind sich ähnlicher als man denkt“, so das Argument von Dr. Mark Hyman. „Beide Ernährungsformen basieren auf die gleichen Regeln: frische, unverarbeitete Lebensmittel ohne raffinierte Kohlenhydrate und künstliche Zusatzstoffe und viel Gemüse und Salat“. „Und beide haben einen positiven Effekt auf die Gesundheit – wenn man sich an die Grundregeln hält.

Was ist also die „Pegane-Ernährung“?

Unter peganer Ernährung versteht man eine Kombination aus den zwei Ernährungsformen Paleo und Veganismus. Bei Paleo isst man hauptsächlich, dass das auch schon unsere Vorfahren in der Steinzeit gegessen haben und beim Veganismus verzichtet man auf alle tierischen Produkte. Das natürlich stark vereinfacht.

Die zehn Regeln bzw. Prinzipien der peganen Ernährung auf einen Blick:

1.

Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischem Index (also jene die wenig Zucker und keine raffinierten Kohlenhydrate enthalten) sind zu bevorzugen.

2.

Es soll sehr viel Gemüse gegessen werden. Hierbei gilt die Faustregel: Je dunkler das Gemüse, desto gesünder ist es.

3.

Ein besonderes Augenmerk muss auf die Aufnahme der richtigen Fette gelegt werden. Auf pflanzliche Öle sollte verzichtet werden.

4.

Fleisch darf gegessen werden – aber nur in geringen Mengen, also quasi als Beilage.

5.

Fleisch von Weidekühen sollte auf jeden Fall bevorzugt werden. Dieses enthält nämlich mehr der wichtigen Omega 3 Fettsäuren und mehr Vitamin A und Vitamin D. Herr Doktor Mark Hyman schwört darauf, dass das Fleisch von Weidekühen am gesündesten ist.

Generell sollte bei dieser Ernährungsform auch vermehrt zu Fisch mit einem hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren gegriffen werden. Ein gutes Beispiel dafür sind auch Lachs und Sardinen.

6.

Sämtliche Milchprodukte sollten bei der peganen Ernähren zur Gänze vermieden werden. Peganer gehen nämlich davon aus, dass Milchprodukte die Entstehung von Adipositas, Osteoporose und Herz Kreislauf Erkrankungen begünstigen.

7.

Auf Gluten, also auf Weizen und Vollkorngetreide sollte man bei der peganen Ernährung komplett verzichten. Überzeugte Peganer sind sich nämlich sicher, dass Gluten, Weizen und sogar Vollkorngetreide den Blutzuckerspiegel erhöht und dadurch oft Autoimmunerkrankungen entstehen.

8.

Hülsenfrüchte dürfen nur in kleinen Mengen Bestand der peganen Ernährung sein. Peganer gehen nämlich davon aus, das eine zu große Aufnahme an sämtlichen Hülsenfrüchten Verdauungsprobleme verursachen kann und der Blutzuckerspiegel erhöht wird.

9.

Zucker sollte man nur so wenig wie möglich und nur in absoluten Ausnahmefällen zu sich nehmen. Kleine Mengen an Kokosblütenzucker, Ahornsirup und Honig sind erlaubt. Absolut verboten hingegen sind alle künstlichen Zuckerersatzstoffe und sogenannter zugesetzter Zucker.

10.

Sämtliche künstliche Zusatzstoffe haben in der peganen Ernährung nichts verloren. Alle Chemikalien, Aromastoffe, Farbstoffe und Konservierungsstoffe sollen aus der Ernährung verbannt werden.

Fazit:

Über das für und wider ist dieser Artikel nicht gemacht. Ob die pegane Ernährung einen neuen Hype auslöst, sei dahingestellt.

Solange jeder Mensch die pegane Ernährung individuell auf seine eigenen gesundheitlichen und alle anderen persönliche Bedürfnisse abstimmt, ist diese Ernährungsform als sehr sinnvoll und gesund zu erachten.

Vor allem eignet sich die pegane Ernährung hervorragend als idealer Einstieg in eine gesunde Ernährungsform.

Fotoquelle: Stephanie Hoschlaeger  / pixelio.de


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

vierzehn − zwölf =

*