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Natürlich gut schlafen Teil 1

Natürlich gut schlafen …

Vor über Millionen Jahre wurde der Schlafrhythmus der Steinzeitmenschen von der Natur mit ihrem Licht-Dunkelwechsel bestimmt. So entwickelte der Mensch einen charakteristischen Biorhythmus mit alltäglichen Leistungshoch und dem Leistungstief.

Das Sonnenlicht ist der wesentliche, bestimmende Faktor. Es regelt die innere Uhr, jeden Tag auf das Neue. Einen 24 Stunden-Takt mit Aktivität sowie Ruhezeiten. Doch seitdem es Lampen, Fernseher und Nachtbars gibt, bleibt der Mensch viel länger auf und bringt den natürlichen Biorhythmus durcheinander. Die Folgen sind Übermüdung und Schlafmangel.

Dadurch entstehen wiederum Unfälle und Krankheiten. Man sieht sie nicht, man hört sie nicht, aber die innere Uhr des Körpers tickt. Wer zeitig ins Bett geht und mit den Hühnern aufsteht, gilt in unserer Gesellschaft als fleißig.

Wer in den Tag hinein schläft, hat den Ruf als Faulenzer. Wissenschaftler behaupten, dies sei nicht richtig. Schuld daran sind die Gene bzw. die innere Uhr. Die innere Uhr tickt von Mensch zu Mensch leicht verschieden und individuell. Bei Langschläfern beginnt der regelmäßige Turnus etwas später. Sie können daran kaum etwas ändern, denn alles läuft nach einen inneren, festgelegten Zeitprogramm. Der Biorhythmus ist genauso alt wie das Leben selbst.

Die innere Uhr 

Die innere Uhr lässt sich kaum verstellen, weil der innere Rhythmus schwankt, zwischen 23,5 und 25 Stunden. Dabei pendelt er sich jeden Tag neu auf 24 Stunden ein. Im Wechsel von Tag und Nacht sinkt und steigt die Körpertemperatur, so verändert sich die Sensibilität der Nerven, aber auch der Hormonspiegel im Blut. Schmerzen werden tagsüber weniger stark empfunden als nachts.

Das Sonnenlicht vermittelt immer gleichzeitig unseren inneren Uhr, die jahreszeitlichen Rhythmen. Manche Tiere halten Winterschlaf, viele pflanzen sich nach dem Rhythmus der Natur fort. Der Biorhythmus ist extrem wichtig, denn, wer seine innere Uhr kennt und nach ihr lebt, dem geht es gut und leistet viel mehr.

Wer gegen seiner inneren Uhr arbeitet, wird krank und belastet den Körper und die Seele. Auch die Haut des einzelnen Menschen hat einen Biorhythmus. Ab 17 Uhr beginnen sich die Hautzellen der Oberschicht zu teilen und erneuern die äußere Schutzschicht des Körpers.

Gegen 5 Uhr in der früh ist die Arbeit beendet. Wer also mit den Hühnern ins Bett geht, altert schneller. Auch sollte man unbedingt vor 24 Uhr ins Bett gehen, denn dieser Schlaf ist der tiefste und beste Schlaf. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, dass gilt auch für den Schlaf.

Das regelmäßige Einhalten von Gewohnheiten ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für gesunden Schlaf.

Demnächst: Natürlich gut schlafen Teil 2 … Tipps & Tricks


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